SITE SERVICES / ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 21. September 2026
Geltungsbereich
Diese Bedingungen regeln die Nutzung von Site Services, einem gehosteten Formular-Backend der Squibble GmbH, Rossbergstrasse 30, 8310 Kemptthal, Schweiz («Squibble»), durch Unternehmen und andere Organisationen («Kunden»). Site Services richtet sich nicht an Konsumentinnen und Konsumenten. Der Zugang erfolgt derzeit auf Einladung. Ein individuelles Angebot oder eine individuelle Vereinbarung geht diesen Bedingungen vor; eigene Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht.
Leistung
Site Services nimmt Formularanfragen von Websites entgegen, die vom Kunden oder für ihn betrieben werden, validiert sie anhand der konfigurierten Felder und Regeln, speichert sie und benachrichtigt, sofern eingerichtet, festgelegte Empfänger per E-Mail. Formulare erreichen Site Services über einen Same-Origin-Proxy auf der Website des Kunden, den der Kunde betreibt. Dem Kunden stehen die in seinem Angebot beschriebenen Funktionen zur Verfügung. Squibble entwickelt den Dienst weiter und darf Funktionen ändern, solange der vereinbarte Zweck erhalten bleibt.
Konten und Zugang
Nutzerinnen und Nutzer melden sich mit dem Login der Site-Services-Anwendung an. Der Kunde hält Zugangsdaten und API-Schlüssel vertraulich, gewährt Zugang nur berechtigten Personen und informiert Squibble umgehend über einen vermuteten Missbrauch. API-Schlüssel können jederzeit widerrufen werden. Der Kunde ist für Handlungen verantwortlich, die über seinen Zugang erfolgen.
Zulässige Nutzung
Der Kunde darf Site Services nicht verwenden, um Spam oder unerwünschte Werbung zu versenden, Personendaten rechtswidrig oder ohne die gesetzlich erforderlichen Informationen zu erheben, rechtswidrige oder fremde Rechte verletzende Inhalte zu bearbeiten, die Sicherheitsmassnahmen und Anfragelimits des Dienstes auszuforschen, zu überlasten oder zu umgehen oder Websites anzubinden, zu deren Betrieb er nicht berechtigt ist. Bei konkreten Anhaltspunkten für eine solche Nutzung darf Squibble die betroffenen Formulare oder Zugänge sperren und informiert den Kunden, soweit möglich.
Pflichten des Kunden
Für die Anfragen, die er über Site Services erhebt, ist der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher; Squibble bearbeitet diese Daten in seinem Auftrag gemäss dem Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Kunde entscheidet, welche Felder seine Formulare erfassen, informiert die Besucherinnen und Besucher in seiner eigenen Datenschutzerklärung, holt erforderliche Einwilligungen ein und bearbeitet Anliegen betroffener Personen. Er hält seine Website, die Proxy-Konfiguration und die Empfängeradressen aktuell.
Verfügbarkeit
Squibble betreibt und überwacht Site Services sorgfältig, garantiert aber keine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit und keine bestimmten Reaktionszeiten, sofern ein Angebot nicht ausdrücklich einen Service-Level vereinbart. Wartung, Sicherheitsmassnahmen und Ereignisse ausserhalb des Einflussbereichs von Squibble können zu Unterbrechungen führen. Site Services ist kein Archiv: Anfragen werden nach Ablauf der konfigurierten Aufbewahrungsfrist gelöscht, und der Kunde führt eigene Aufzeichnungen, wo das Gesetz sie verlangt.
Vergütung
Vergütung, Abrechnungsperioden und Zahlungsbedingungen richten sich nach dem individuellen Angebot. Pilotkonditionen während des frühen Zugangs werden individuell vereinbart.
Haftung
Squibble haftet für Schäden, die vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht werden. Soweit gesetzlich zulässig, ist jede weitere Haftung ausgeschlossen, insbesondere für leichte Fahrlässigkeit, indirekte Schäden und Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust und das Verhalten von Hilfspersonen. Die zwingende gesetzliche Haftung bleibt vorbehalten.
Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und ordentliche Kündigungsfristen richten sich nach dem individuellen Angebot. Beide Parteien können aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Nach Vertragsende löscht Squibble die Daten des Kunden, wie im Auftragsverarbeitungsvertrag beschrieben.
Änderungen dieser Bedingungen
Squibble kann diese Bedingungen ändern. Squibble informiert Kunden mindestens 30 Tage vor dem Inkrafttreten per E-Mail über Änderungen. Widerspricht ein Kunde innerhalb dieser Frist, kann jede Partei den betroffenen Dienst auf das Inkrafttreten der Änderungen kündigen; andernfalls gelten die Änderungen als angenommen.
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt Schweizer Recht unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist der Sitz der Squibble GmbH, vorbehältlich zwingender Gerichtsstände.
Kontakt
Fragen zu diesen Bedingungen: hello@squibble.ch.